전후문학에 나타난 유대인 이미지 -뵐의 소설 「아담, 너는 어디에 있었느냐?」를 중심으로

Judenbilder in der Nachkriegsliteratur am Beispiel von Heinrich Bölls 「Wo warst du, Adam?」

초록

Die jüdische Frage stand nicht im Zentrum der deutschen Nachkriegsliteratur. Nach wie vor erweckten die jüdischen Gestalten im Leser die Ablehnung. Die Verdrängung des Holocaust in der deutschen Nachkriegsliteratur ist als ein Zeichen für ein moralisches Versagen auszulegen. Seit 1945 ist neu an den literarischen Juden Image die Reduktion der Juden auf ein schutz-und wehrloses Opfer, während das Grauen der Nazi gegen die Juden verkleinert wird. Die deutschen Schriftsteller wie Böll und Grass schwiegen über die Einzigartigkeit und Willkürlichkeit der Judenvernichtung. Bei Bölls 「Wo warst du, Adam?」 herrscht die Behandlung der jüdischen Gestalten in einem universalistisch humanen Pathos vor, indem die Juden in die Reihe der allen Opfern des Nazionalsozialismus gestellt werden. Sie sind durchweg ohne jüdische Identität. Die jüdische Gestalt wie Illona ist kein differenziert beschriebenes Individuum. Sie ist als Jüdin kaum noch kenntlich. Sie ist bloß eine Mischung aller antisemitischen Vorurteile und deshalb Fremdbild, das jüdischem Selbstverständnis kaum entsprechen kann.

키워드

H. BöllNachkriegsliteraturJüdische FrageJudenbilder전후문학유대인 문제유대인 이미지
제목
전후문학에 나타난 유대인 이미지 -뵐의 소설 「아담, 너는 어디에 있었느냐?」를 중심으로
제목 (타언어)
Judenbilder in der Nachkriegsliteratur am Beispiel von Heinrich Bölls 「Wo warst du, Adam?」
저자
김희근
발행일
2012-11
저널명
괴테연구
25
페이지
201 ~ 220