안더쉬의 『에프라임』에 나타난 홀로코스트 이후의 유대인상

Judenbilder nach dem Holocaust am Beispiel von A. Anderschs Efraim

초록

Das zentrale Anliegen der vorliegenden Studie war es, Widersprüchlichkeiten in Efraims Judentum offen zu legen. Wir zeigten, wie das Bewusstsein über den Holocaust das Geschichtsdenken beeinflusste, und analysierten Efraims merkwürdiges inneres Leben. Die Einsamkeit und die Unzugehörigkeit lassen ihn überall als “Fremder” erscheinen. Das Gefühl von Fremdheit und Verlassenheit, das Efraim in seiner Umgebung empfindet, wird durch das Unverständnis der Nicht-Juden verstärkt. Unbeschreibliche Gefühle begleiten ihn. Trotz scheinbarer Ruhe und Normalität herrscht im Inneren ein Gefühl der Irrealen. Auch wenn er einen ganz und gar individuellen Charakter hat, hat Andersch Efraims Eigenschaften ins Repräsentative für die Besonderheit der vertriebenen Juden nach dem Holocaust verallgemeinert. Er kritisierte auch Mangel an Gewissensbissen oder Schuldbewusstsein der Deutschen, indem er sich mit der moralischen Kondition der Deutschen befasste. Er rief die Deutschen dazu auf, sich nach einem umfassenden, humanen Selbstveständnis zu suchen.

키워드

알프레드 안더쉬홀로코스트 이후의 유대인반유대주의우연론Alfred AnderschJuden nach dem HolocaustAntisemitismusZufallstheorie
제목
안더쉬의 『에프라임』에 나타난 홀로코스트 이후의 유대인상
제목 (타언어)
Judenbilder nach dem Holocaust am Beispiel von A. Anderschs Efraim
저자
김희근
DOI
10.30947/zfdsl.2014..64.143
발행일
2014-06
유형
정기학술지(Article(Perspective Article포함))
저널명
독일언어문학
64
페이지
143 ~ 164