데리다의 해체적 사유와 바서만의 『마우리치우스 사건』에 나타난 법과 정의의 문제

Derridas dekonstruktives Denken und das Problem von Recht und Gerechtigkeit in Wassermanns Der Fall Maurizius

초록

Das Gesetz beruht nicht auf Religion oder Gerechtigkeit, sondern hat von Anfang an Gewalt und selbst die Gewohnheit, sich der Gewalt zu unterwerfen. Das Gesetz ist weder unabhängig noch frei von der Außenwelt, und obwohl es den Wert der Gleichheit zu schätzen scheint, bedroht es im Namen der Universalität und Ordnung die Existenz von Individuen und Minderheiten. Daher ist es schwierig, ein faires und gerechtes Gerichtsurteil zu erwarten. Basierend auf diesen Ansichten Derridas versucht dieser Aufsatz, Wassermans Roman Der Fall Maurizius neu zu betrachten. Durch unglückliches Leben und Tod von Maurizius demonstriert Wassermann die Ungerechtigkeiten und die Gewalt im Rechtssystem und zeichnet durch Wahrnehmung und Reflexion von Andergast die Möglichkeit eines Wandels des Rechtssystems und die Zukunft eines gerechten Rechts, das auf das Andere ausgerichtet ist. Obwohl die Praxis von Andergast begrenzt ist, setzt Wassermann das System der Reflexion auf eine wichtige Grundlage für die endgültige Verwirklichung eines gerechten Gesetzes. Gerechtigkeit beleuchtet das Gesetz im Licht der Wahrheit. Wassermann sieht Gerechtigkeit als ein System der Offenheit und ist überzeugt, dass es dem Abbau des geschlossenen Rechtssystems dient. Er glaubt, dass es Aufgabe der Literatur ist, die Ursachen von Konflikten, die sich hinter dem Gesetz verbergen, aufzudecken und die Konfrontation mit der Justiz zu zeigen und ihm Spannung zu verleihen.

키워드

WassermannDerridaLevinasRecht und Gerechtigkeit바서만데리다레비나스법과 정의법의 폭력성
제목
데리다의 해체적 사유와 바서만의 『마우리치우스 사건』에 나타난 법과 정의의 문제
제목 (타언어)
Derridas dekonstruktives Denken und das Problem von Recht und Gerechtigkeit in Wassermanns Der Fall Maurizius
저자
김희근
DOI
10.30947/zfdsl.2019..86.91
발행일
2019-12
저널명
독일언어문학
86
페이지
91 ~ 111

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