되블린의 시오니즘 비판과 현대 유대교의 미래

Alfred Döblins Zionismuskritik und die Zukunft des modernen Judentums

초록

Ziel der vorliegenden Studie ist es, Döblins Judentum im Hinblick auf seine Stellung zum Zionismus und sein Alternativprogramm näher zu untersuchen. Seine Nähe zur jüdischen-nationalen Bewegung blieb unverkennbar Es geht aber zu weit, wenn man seine Einstellung in die Nähe vom zionistischen Territorialismus rückt und mit der politischen Erklärung des Judenstaats in Palästina vergleicht. Das Erwerb der besiedelbaren Territorien war für ihn nicht der Ort, um das jüdische Befreiungsprojekt zu realisieren. Er war ein assimilierter Jude, der in der Reflexion auf die Widersprüche der Welt erfuhr, dass die Westjuden in der jüdischen wie assimilierten Umwelt entfremdet waren. Aus Formen des Zionismus kann das Gelingen der jüdischen Emanzipation nicht garantiert werden, weil sie lediglich eine körperliche Erlösung und einen gefährlichen Nationalismus, der als das Hindernis auf dem Weg zur Integration mit der Welt betrachtet wird, bedeutet. Mit der Einsicht in die Unlösbarkeit des Problems richtete er den Blick auf die jüdische Tradition. Wichtiger noch als die Territorien erschien ihm die Bewahrung der jüdischen Identität und damit der jüdischen Tradition. Er nahm die religiöse Wesen wie Humanität und Zusammenleben mit der Umwelt als Anregung und ließ sie im Mittelpunkt seiner Baupläne des Judenstaats stehen.

키워드

되블린유대교시오니즘신영토주의A. DöblinJudentumZionismusNeo-Territorialismus
제목
되블린의 시오니즘 비판과 현대 유대교의 미래
제목 (타언어)
Alfred Döblins Zionismuskritik und die Zukunft des modernen Judentums
저자
김희근
발행일
2008-11
저널명
괴테연구
21
페이지
223 ~ 243